
Eine Trauerreise ist ein Reiseangebot für Menschen in Trauer. Trauernde Frauen und Männer fühlen sich in ihrem normalen Umfeld oft isoliert. Lachen und Weinen liegen nahe beieinander und nicht jeder Mensch hat Verständnis für plötzliche Stimmungswechsel.
Informieren Sie sich z.B. bei folgenden Veranstaltern:
Dies gilt gerade im Urlaub, soll dieser doch die schönste Zeit des Jahres sein. Begeben sich trauernde Menschen in Reisegruppen, die hauptsächlich aus Personen mit Trauererfahrung bestehen, dann entfällt die beschriebene Isolierung, es ist erlaubt und sogar gewollt, den Empfindungen oder den Tränen freien Lauf zu lassen.
Es gibt unterschiedliche Anbieter und Konzepte für Trauerreisen. Noch handelt es sich um eine Nische, die vor allem von kleinen und engagierten Reiseveranstaltern bedient wird. Bestandteil sind in der Regel Gesprächskreise oder Unternehmungen, die Trauererfahrungen in den Vordergrund stellen und somit den Bedürfnissen der Mitfahrenden entsprechen. Manchmal wird die Reise auch von spezialisierten Trauerbegleitern oder Trauerpsychologen begleitet.
Freuen sich sich - ohne Ihre Trauer verleugnen zu müssen - auf interessante Begegnungen, Gespräche, Ausflüge und weitere Unternehmungen.
“Was passiert mit ihrem Facebook-Konto, wenn sie sterben?” Eine Antwort verspricht die Facebook-App “If I die”. Man nehme einen Webcam-Beitrag mit der letzten Nachricht auf und definiere drei seiner Freunde, die im Falle eines Falles den eigenen Tod bestätigen.
Die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal in Kassel kündigt ihr “1. World Café” für Freundeskreise historischer Friedhöfe an.
Es wird Möglichkeiten zum Austausch zwischen solchen Freundeskreisen geben – was also machen eigentlich die anderen?
Blog Friedhofsfreunde
1. World Café für Freundeskreise historischer Friedhöfe
Am heutigen Tage wurde das Hamburger Bestattungsforum eröffnet. Es lohnt sich, den ausführlichen Informationsfilm anzusehen, um einen Eindruck von moderner Bestattungskultur zu bekommen.
friedhof-hamburg.de
Hamburger Bestattungsforum eröffnet
Die Ausgabe 115 der “Ohlsdorf – Zeitschrift für Trauerkultur” hat das Schwerpunktthema “Vom Krematorium zum Bestattungsforum” – alle Artikel können kostenlos online gelesen werden.
Zeitschrift für Trauerkultur: Vom Krematorium zum Bestattungsforum
Für immer leben. Zumindest im Internet – „Stayalive“. Mit viel medialem Getöse ist im letzten Herbst das deutsche “Facebook für Tote” gestartet. Finanziell und personell unterstützt von niemand geringerem als Helmut Markwort. Angeblich haben im Mai 2011 fast 16.000 Menschen einen Account. Ich bin einer davon. Wo sind die anderen?
“Robin ist der dritte Tote in meiner Timeline.” Ein Satz in einem Gespräch in der vergangenen Woche, nicht einfach so dahin gesagt, im Gegenteil. Aufgeladen mit Trauer, Demut, Unverständnis und vor allem vielen Fragezeichen. Ein Satz, der mich sehr nachdenklich gemacht hat.
bjoern-sievers.de
Der Tod in der Timeline
Die Vorträge informierten über die Entwicklung der beiden historischen Friedhöfe Hase- und Johannisfriedhof in Osnabrück und den aktuellen Forschungsstand, gingen aber auch weiterführend auf allgemeingültige Themen ein, die aufgelassene Friedhöfe betreffen.
Blog Friedhofsfreunde
Tagungsbericht: Das Gedächtnis einer Stadt pflegen – Denkmal historischer Friedhof
Impressum:
Stephan Rothe / Stero Webservice
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